Millionenbetrüger stehen mit leeren Händen da
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Pforzheim/Mannheim. Wäre es nicht das Geld der Firma Thales gewesen, das die Hauptangeklagte Erna T. in den Jahren 2001 bis Ende 2005 großzügig verteilte, müsste man sie eine Wohltäterin nennen. So aber muss sich die 67-Jährige seit gestern vor der Wirtschaftsstrafkammer in Mannheim wegen Betruges und Untreue in 116 Fällen verantworten.
Mit auf der Anklagebank sitzen fünf weitere Herrschaften im Rentenalter sowie die Tochter von Erna T., die Rechtsanwältin Ursula U., 45, und deren Ehemann, Jakob, 39. Allen Mitangeklagten schob Erna T. als Personalleiterin großzügige Prämien oder Abfindungen zu, ließ überhöhte Rechnungen ausstellen, deren Erlös sie mit dem Rechnungsaussteller teilte, oder reichte Blanko-Rechnungen, beispielsweise von einer Übersetzerin ein, deren Erlös sie in die eigene Tasche steckte.
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