Midori – Spiel(t) mit Tönen

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Weltklasse-Geigerin gibt Konzert in der Klosterkirche und zeigt sich mit dem Pianisten Özgür Aydin als Team auf Augenhöhe

Hochkarätiger Besuch kehrte am Dienstag im Rahmen der Klosterkonzerte in die Klosterkirche Maulbronn ein, denn die weltweit berühmte Midori feierte ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum auch mit dem Maulbronner Publikum.

Die Geigerin Midori hat zwar auf dem Flug ihre Konzertkleidung, jedoch nicht ihre Stilsicherheit bei der Interpretation anspruchsvoller Sonaten eingebüßt.

Die Geigerin Midori hat zwar auf dem Flug ihre Konzertkleidung, jedoch nicht ihre Stilsicherheit bei der Interpretation anspruchsvoller Sonaten eingebüßt. Foto: Fotomoment

Maulbronn. Mitgebracht hatte sie ein ausgewogenes Programm zwischen Beethoven und Hindemith. Dass sie aus flugtechnischen Gründen nicht in Konzertkleidung auftreten konnte, war nach den ersten Tönen vergessen. Zum Einspielen trugen Midori und ihr Klavierpartner Özgür Aydin Ludwig van Beethovens Sonate opus 12/3 in frischer, lebendiger Weise vor. Das manchmal dominierende Klavier lag dabei in der Natur der Komposition. Die beiden Instrumentalisten machten eindeutig klar, dass sich ein Team auf absoluter Augenhöhe und von ebensolcher Weltklasse auf der Bühne befand. Dem temperamentvollen Beethoven folgte der Rebell, in diesem Fall besser der Mystiker, Sergej Prokofjew nach. Seine erste Violinsonate wurde zum Höhepunkt des Abends.

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