Michael Leimbert wirft das Handtuch
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Mühlacker-Mühlhausen. „Aus persönlichen Gründen.“ Auf diese Sprachregelung hat sich Michael Leimbert mit dem Verein geeinigt. Die vier Niederlagen zum Rundenauftakt haben wohl mit zur Entscheidung des Trainers beigetragen, allerdings: „Es haben mehrere Faktoren eine Rolle gespielt“, sagt der TSV-Vorsitzende Norbert Thieme, ohne sich näher äußern zu wollen. Leimbert selbst war gestern telefonisch nicht zu erreichen. Der gebürtige Pfälzer war seit Sommer 2010 in Mühlhausen als Trainer tätig und dort auf Anhieb erfolgreich. In der Hinrunde der vergangenen Saison war der TSV die positive Überraschung der Liga und Tabellenfünfter. Das Punktepolster genügte, um trotz Verletzungsmisere und schwächerer Resultate in der Rückserie nicht in Abstiegsgefahr zu geraten.
Michael Leimbert (Mitte), hier beim Stadtturnier Anfang August, tritt als Trainer des TSV Mühlhausen zurück. Foto: Eigner
Umso härter traf es Mühlhausen in der neuen Runde. Vier Spiele, vier Niederlagen, Schlusslicht der Tabelle. „Es wird höchste Zeit, dass wir ein Erfolgserlebnis haben“, fürchtet Norbert Thieme den Abstiegskampf und richtet den Blick nach vorn. „Das Derby gegen Großglattbach wird nicht einfach, aber ich hoffe auf eine Trotzreaktion.“ Den Weggang Leimberts will man mit etwas Improvisation auffangen. Abteilungsleiter Daniel Kunsek übernimmt wohl vorerst die Funktion des Trainers und soll dabei von Zeit zu Zeit vom ehemaligen Torhüter Martin Klotz unterstützt werden, der schon einmal Chefcoach in Mühlhausen war.
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