„Meisterpflicht sichert Qualität“

Archiv

Pforzheim/Enzkreis (pm). Die Große Koalition will in einigen Berufen die Meisterpflicht wieder einführen, die 2004 abgeschafft wurde. Das berichtet der CDU-Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum.

Krichbaum erinnert daran, dass der Kampf für den Erhalt der Meisterpflicht eines seiner ersten Projekte im Deutschen Bundestag gewesen sei, in den er 2002 gewählt wurde. „Ursprünglich wollte Rot-Grün damals die Meisterpflicht für 64 Berufe abschaffen, nur noch 29 sollten erhalten bleiben. Letztlich konnten CDU und CSU über die Mehrheit im Bundesrat die Meisterpflicht für 41 Berufe erhalten. Mehr war leider nicht möglich.“ Seither könne sich in den nicht mehr reglementieren Berufen jeder selbstständig machen, der sich das zutraue, heißt es in einer Pressemitteilung. Das habe zu absehbaren Fehlentwicklungen geführt, so Krichbaum. „Zum einen ist die Qualität teilweise deutlich gesunken, zum anderen wird weniger Nachwuchs ausgebildet.“ Er nennt auch Beispiele: „Die Zahl der Fliesenlegerbetriebe hat sich mehr als verdoppelt, zugleich ist aber die Zahl der Azubis um 25Prozent gesunken. Bei den Raumausstattern ist die Zahl der Betriebe ähnlich gestiegen, die Zahl der Auszubildenden aber um die Hälfte zurückgegangen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen