Meister wirbt für starken Mittelstand

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Pforzheim (pm). Was haben die deutsche Wirtschaft und der Mittelstand nach der Bundestagswahl zu erwarten? Welchen Kurs will die Union in den nächsten vier Jahren einschlagen? Unter anderem zu diesen Fragestellungen sprach Dr. Michael Meister, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und Experte für Steuer- und Finanzpolitik, bei einer Fach-Diskussion in Pforzheim, zu der der Kreisverband der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) und CDU-Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum eingeladen hatten.

Meister betrachtete zunächst die Lage nach der Finanzkrise 2009 und zog eine positive Bilanz der Bewältigung. 2010 seien die deutschen Steuerzahler um 25 Milliarden Euro entlastet worden. „Wir brauchen keine Steuererhöhung, sondern müssen die Schuldenbremse einhalten und die Schuldentilgung weiter vorantreiben“, sagte Meister, der einer Vermögenssteuer eine Absage erteilte. Die notwendige jährliche Erhebung der Vermögen verursache im Verhältnis zu den Einnahmen einen hohen Aufwand. Auch eine Vermögensabgabe halte er nicht für sinnvoll, so Meister.

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