„Mein Vater hätte sich sehr gefreut“
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Dr. Aude Ascher-Einstein, Tochter des früheren Bürgermeisters, teilt ihre Erinnerungen mit den Gästen eines Gesprächsabends
Manchmal war es eine fast ganz normale Kindheit, die Dr. Aude Ascher-Einstein zu einem Teil in Mühlacker verbrachte. Aber nur manchmal. Oder welches andere Kind hatte in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts einen Kaufladen mit einem Schild, auf dem stand: „Hier kaufen Sie bei Juden“?
Mehr als 100 Menschen wollen Dr. Aude Ascher-Einstein hören.
Mühlacker. Das Schild hatten die Eltern angebracht. Ihre Art der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus. Denn die tatsächliche Parole lautete damals in Nazi-Deutschland „Kauft nicht bei Juden“, und sie war längst nicht die einzige einschneidende Erinnerung, die die 1930 in Pforzheim geborene Dr. Aude Ascher-Einstein am Sonntag beim Besuch in Mühlacker mit ihren Zuhörern im Gemeindesaal der Paulus-Kirchengemeinde teilte.
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