„Mein Leben wird erst einmal nicht langweilig“
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Weinkönigin Carolin Klöckner (23) aus Gündelbach wird für ein Jahr viel unterwegs sein
Vaihingen. „Zum Glück sind wir ein gut eingespieltes Team“, sagt die frischgekürte Weinkönigin Carolin Klöckner über ihre Familie und sich selbst. Denn die Arbeiten im Stall, das Versorgen der Pferde und Minischweine sowie das Gassigehen mit Hündin Tekla werden in den nächsten zwölf Monaten andere übernehmen müssen. „Für mich wird es sich nicht oft lohnen, nach Hause zu fahren“, schätzt die 23-Jährige wenige Tage nach ihrer Wahl im Gespräch mit unserer Zeitung ein. Auch das Studium, Klöckner studiert in Hohenheim im sechsten Semester Agrarwissenschaften mit Schwerpunkt Weinanbau, ruht während ihrer Zeit als Weinkönigin.
Carolin Klöckner. Foto: Deutsches Weininstitut
Viel Zeit zum Füßehochlegen wird sie nicht haben, genau so wenig wie die beiden Weinprinzessinnen. Alle drei werden voraussichtlich über 200 Termine im In- und Ausland absolvieren. Dazu kommen Coachings im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung – von Rhetorik über Etikette bis hin zum Schreiben und Halten von Reden und dem richtigen Auftritt vor der Kamera – wie Jurymitglied und Landtagsabgeordneter Professor Dr. Erik Schweickert verraten hatte (wir berichteten). Klöckner selbst, die gemeinsam mit ihrer Familie im Nebenerwerb eine Landwirtschaft betreibt und bei einem befreundeten Weingut aushilft, freut sich nach eigenem Bekunden auch sehr darauf, die anderen zwölf Anbaugebiete in der Bundesrepublik besser kennenzulernen. Deutschland als solches sei zwei ein kleines Anbaugebiet, das aber eine große Vielfalt mit sich bringe, hatte sie schon im Vorfeld ihrer Wahl gesagt. Sie selbst hat ihr Herz an den Lemberger verloren, den sie als ihren Lieblingswein bezeichnet.
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