Mehrkosten schmecken den Räten nicht

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Knittlingen. Ging die Kostenprognose seither noch von rund 2,3 Millionen Euro für das Feuerwehrhaus aus, so lagen jetzt neue Zahlen auf dem Tisch, die sich auf circa 2,7 Millionen Euro summieren. Allerdings, betonten Bürgermeister-Stellvertreter Walter Fink und die beteiligten Planer, gehe der Großteil der Steigerung auf das Konto des Bauhofs, der in unmittelbarer Nachbarschaft entstehen soll. Bestimmte Vorarbeiten hätten jetzt sinnvollerweise in einem Zug miterledigt werden können.

An der Stuttgarter Straße wächst das Domizil von Feuerwehr und DRK in die Höhe.

An der Stuttgarter Straße wächst das Domizil von Feuerwehr und DRK in die Höhe.

Zusätzliche Kosten seien auch durch weitere, vom Gemeinderat beschlossene Ausstattungsbestandteile wie Notstromaggregat und Brandmeldeanlage entstanden. Davon abgesehen „liegen wir nur etwa 2,5 Prozent drüber“, fasste Architekt Martin Entenmann zusammen, der allerdings darauf verwies, dass zwar schon etwa 75 Prozent der Gesamtkosten kalkuliert werden könnten, angesichts der momentan „flott anziehenden Baupreise“ aber für die Zukunft kein Grund zur Euphorie bestehe. Spektakuläre Überraschungen seien indes wohl kaum zu befürchten, sagte er unter anderem in Richtung der Stadträtin Evelyne Teschner-Klug (Alternative Liste), die angesichts der Kostenentwicklung besorgt gefragt hatte: „Geht das jetzt so weiter?“

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