Mehr als dreist
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Die Aktion mit der Säge beschädigt wesentlich mehr als eine Schranke
Zyniker werden über die Nacht-und-Nebel-Aktion am Parkplatz Diebsbusch in Maulbronn lachen. Das Durchsägen der Schranke ist für sie ein Bagatelldelikt, über das man sich köstlich amüsieren kann. Womöglich hegt der eine oder andere vermeintliche Freigeist sogar ein gewisses Verständnis für den oder die rebellischen Täter. Der Maulbronner Bürgermeister ist hingegen ernsthaft entsetzt und spricht mit Blick auf die jüngste Sachbeschädigung von einem „Anfang vom Ende“ – und hat damit völlig recht. Das Zersägen der Schranke ist kein Protest, kein berechtigter Widerstand oder ziviler Ungehorsam, der für höhere Werte oder Menschlichkeit eintritt, sondern ein Zeichen von krankhafter Bockigkeit und Egoismus, gepaart mit jeder Menge krimineller Energie. Die dummdreiste Sachbeschädigung kostet den Steuerzahler Geld und das Bauhof-Team Zeit, die während des Winterdienstes ohnehin knapp bemessen ist.
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