Mehr Personal und Container benötigt
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Enzkreis (ert). Der anhaltende Flüchtlingszustrom stellt die Enzkreis-Verwaltung vor immer größere Herausforderungen: Konkret: Es wird dringendst zusätzliches Personal benötigt, und gleichzeitig sollen Container zur Unterbringung der Menschen beschafft und in zunächst vier Kommunen aufgestellt werden. Gestern stellten Landrat Karl Röckinger und sein Vize Wolfgang Herz im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss des Kreistags ihre ziemlich weit gediehenen Überlegungen vor. Ortsnamen, wo die Container aufgestellt würden, nannten sie zwar nicht, wohl aber Zahlen: Rund drei Millionen Euro werden die Container-Lösungen für rund 200 Menschen kosten, und für die unterschiedlichsten Aufgaben im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung werden ebenso kurzfristig 25 Stellen benötigt.
Ohne Container werde man nicht auskommen, so die Verwaltungsspitze, über Anmietung von konventionellem Wohnraum könne der Platzbedarf nicht gedeckt werden. Nach einer Mitteilung des Regierungspräsidiums werde der Enzkreis im laufenden Monat rund 150 Flüchtlinge aufzunehmen haben. Über die aktuell diskutierten Container-Kapazitäten hinaus wird es noch dicker kommen: Weitere bis zu 200 Unterbringungsplätze würden im laufenden Jahr erforderlich und im Jahr 2016 noch einmal 600 Plätze. Was die Personalstellen betrifft, sind von den sich abzeichnenden Engpässen immer mehr Dienststellen in der Verwaltung betroffen. Wohl heißt es, die Personalkosten würden „weitgehend“ vom Land erstattet, aber auch: Die volle Kostendeckung sei „nicht sicher“.
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