Mehr Menschlichkeit
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Krankenpflegeverein zahlt Leasingraten für Diakonie-Fahrzeug
Knittlingen (rh). Der Krankenpflegeverein Knittlingen unterstützt als Förderverein seit vielen Jahren die Arbeit der Diakoniestation Stromberg. Über diese regelmäßige Förderung aus Mitgliedsbeiträgen hinaus hat der Vereinsausschuss kürzlich zum vierten Mal in Folge beschlossen, die Leasingrate von 2600 Euro für ein neu angeschafftes Dienstfahrzeug für ein weiteres Jahr zu übernehmen.
Diakonie-Geschäftsführerin Susanne Braun (2.v.re.) freut sich zusammen mit Pflegedienstleiterin Gabriele Klingel (re.) und den Vorstandsmitgliedern des Krankenpflegevereins Knittlingen, Heinz Hofmann, Pfarrer Hans Veit und Walter Zucker (v. li.). Foto: Haller
Als Dankeschön an den Förderer wurde das Fahrzeug neben dem Logo der Diakoniestation auch mit dem Schriftzug des Krankenpflegevereins versehen. Als sich die Diakonie-Geschäftsführerin Susanne Braun bei den Förderern bedankte, wies sie darauf hin, dass die Diakoniestation Stromberg derzeit mit nahezu 50 Mitarbeitern in der Pflege, Hauswirtschaft und Betreuung in ihrem gesamten Einsatzbereich rund 470 Klienten betreue. Das seien im ganzen Einsatzgebiet Knittlingen rund 250 hilfsbedürftige Personen. Pflegedienstleiterin Gabriele Klingel plane hier den zuverlässigen Einsatz von immerhin zwölf Pflegefachkräften, die sich an Werktagen in fünf Früh- und zwei Spätschichten sowie mit weiteren Touren auch an Wochenenden und Feiertagen kompetent um die pflegebedürftigen Einwohner in der Fauststadt kümmern. Und damit sie dies nicht mit ihren eigenen Fahrzeugen tun müssten, sei jetzt das bereits elfte Dienstfahrzeug geleast worden. Vier dieser Autos seien dabei ausschließlich in Knittlingen im Einsatz. Bei der Diakoniestation, so Braun, stünden nicht so sehr die betriebswirtschaftlichen Zahlen im Vordergrund, sondern – im Sinne des christlich geprägten Auftrages – der Mensch. Unter diesem Selbstverständnis biete der Pflegedienst viele von den Kassen nicht finanzierte Dienstleistungen („Dätsch-m’r-net-Leistungen“) an, die für die Klienten ein „Plus an Menschlichkeit“ bedeuten würden. Gerade für solche Gefälligkeiten, zu denen auch kleine Alltagshilfen wie zum Beispiel Unterstützung im Schriftverkehr mit Ärzten und Kassen, Gespräche und dergleichen gehörten, sei man auf die Förderung der Krankenpflegevereine sowie auch privater Spender dringend angewiesen. Und das neben den gesetzlich festgelegten Modulen der Kranken- und Pflegeversicherung mit den durch die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes ab dem 1. Januar 2015 erreichten Verbesserungen. Dadurch seien, so die Geschäftsführerin, allerdings auch Verstärkungen der personellen Kapazitäten erforderlich. Der Vorsitzende des Krankenpflegevereins Walter Zucker wies darauf hin, dass der Verein in Knittlingen derzeit 475 Mitglieder habe. Um dauerhaft die Unterstützung der Diakoniestation gewährleisten zu können, sei man allerdings dringend auf neue Mitglieder angewiesen.
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