Mehr Geld für die Jugendhilfe
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Enzkreis will nach Tarifsteigerungen höhere Zuschüsse für freie Träger gewähren
Enzkreis. Eine ganze Reihe freier Träger der Sozial- und Jugendhilfe kann im neuen Jahr wieder mit einem erhöhten Zuschuss aus der Kreiskasse als Ausgleich für Tarifsteigerungen bei Personalkosten erwarten. Geplant ist ein Plus um 2,25 Prozent. Im Jugendhilfeausschuss war diese seit Jahren übliche Praxis unumstritten, Kreisrat Bastian Rosenau (FWV) war aber beim Studium der Beratungsvorlage aufgefallen, dass die Zuschüsse aus der Pforzheimer Stadtkasse geringer ausfallen als jene des Kreises. Ob die Leistungen für die Hilfesuchenden aus dem Enzkreis dann auch umfangreicher seien, „wenn wir mehr bezahlen“, stellte er skeptisch fragend in den Raum. Auch sein Fraktionskollege Heinrich Furrer empfand diese Ungleichbehandlung „ärgerlich“. Die Kreisverwaltung bemerkte hierzu, dass zwar Gespräche „zur Harmonisierung der Zuschüsse“ zwischen Stadt und Kreis stattgefunden hätten, dennoch „kein abgestimmter Vorschlag“ unterbreitet werden könne.
Eine Sachlage, die im Ausschuss eher Kopfschütteln über das Verhalten der Stadt auslöste. Für den Enzkreis machen diese Ausgabensteigerungen für Sozial- und Jugendhilfeträger bei einem Gesamtvolumen von rund 1,2 Millionen Euro insgesamt rund 27000 Euro aus. Die größten Beträge fließen an die Arbeitsgemeinschaft Drogen (236000 Euro) und die Beratungsstelle „Lilith“ (110000 Euro).
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