Mehr Fantasie als Realität
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Uraufführung des Balletts „Nussknacker und Mausekönig“ am Theater Pforzheim
Eine verspätete Bescherung findet im Theater Pforzheim statt. Denn die ursprüngliche Geschichte spielt am Weihnachtsabend. „Nussknacker und Mausekönig“ heißt das Tanzstück von James Sutherland und Robert Eikmeyer, das im Großen Haus uraufgeführt wurde.
Beim Ballett „Nussknacker und Mausekönig“ haben Camilla Marcati, Carlotta Squeri und Tu Ngoc Hoang (v.li.) unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Foto: privat
Pforzheim. Bekannt ist das Ganze als zweiaktiges Ballett unter dem Titel „Der Nussknacker“, dessen Libretto von Marius Petipa und dessen Musik von Pjotr I. Tschaikowski stammen. Den Stoff lieferte E. T. A. Hoffmann mit seiner Erzählung „Nussknacker und Mauskönig“, die in den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts, als das Werk 1892 in St. Petersburg in der Choreographie von Lew Iwanow uraufgeführt wurde, in der Fassung von Alexandre Dumas père in Russland bekannt und beliebt war. Anders als die damaligen Verantwortlichen greift man jetzt in Pforzheim auf den Originaltitel zurück. Dabei bedient man sich der Musik aus Tschaikowskis opus 71, seinem dritten großen Handlungsballett – nach „Schwanensee“ und „Dornröschen“ –, und zwar in der Bearbeitung von Jonathan McPhee. Was den Handlungsablauf betrifft, folgt er in groben Zügen der bekannten Geschichte.
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