Mehr Betreuung für Asylbewerber
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Kreistagsausschuss gibt grünes Licht für vier neue Mitarbeiter – Nächstes Jahr sollen drei weitere dazukommen.
EnzKreis. Neben dem Problem der Unterbringung von Asylbewerbern hat der Enzkreis eine weitere Nuss zu knacken: Es mangelt zunehmend an Personal zur Betreuung dieser Menschen – sei es vor Ort in den Unterkünften, aber auch im Landratsamt bei der Bearbeitung der Aufnahmeanträge.
Nicht nur Hilfe aus dem Landratsamt, sondern auch viel ehrenamtliche Unterstützung – wie hier in Ölbronn-Dürrn –ist bei der Betreuung von Asylbewerbern gefragt. Foto: Goertz
Die Kreisverwaltung wies im Verwaltungs- und Wirtschaftsausschuss des Kreistags auf den akuten Bedarf von mindestens vier Mitarbeitern hin, und weitere drei Stellen müssten zusätzlich im nächsten Jahr besetzt werden. Insbesondere bei den Heimleitern und Hausmeistern zeichne sich ein Mangel ab, was laut Landrat Karl Röckinger aber auch dem Umstand geschuldet sei, dass die Flüchtlinge im Enzkreis auf alle Städte und Gemeinden dezentral untergebracht seien. Solche Wohnformen seien vom Integrationsministerium sogar gewünscht, brächten aber in der täglichen Praxis einen „deutlich erhöhten Aufwand“ mit sich.
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