Maulbronner Drückjagd ruft Kritik hervor

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Revierförster verteidigt Art und Umfang der Jagd im Staatswald

Maulbronn. Marina Weller ist entrüstet. Schon wieder soll es im Maulbronner Staatswald eine Drückjagd geben. Daran übt die Maulbronnerin scharfe Kritik, und sie ist mit ihrer Sicht der Dinge nicht allein. „Es sind doch kaum noch Rehe da“, sagt Weller, die mit ihrem Hund im Staatswald oft unterwegs ist. Außerdem stört sie sich speziell an der Form der Jagd: „Die Drückjagd ist doch brutal.“

Die Verwaltung der Klosterstadt teilt mit, dass die Drückjagd am Dienstag, 15. Januar, ganztags im Staatswald Maulbronn, im Gebiet Sommerseite, der die Bereiche Salzacker, Kinderzentrum, Dobel sowie Elfingerberg umfasst, stattfinden soll. Die Verantwortlichen im Rathaus bitten die Bevölkerung dringend darum, die entsprechenden Beschilderungen an den Waldwegen zu beachten und die gesperrten Wege aus Sicherheitsgründen nicht zu betreten.

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