Maulbronner Deponie soll größer werden
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Die Hamberg Deponie-Gesellschaft will eine Fläche, die etwa so groß ist wie vier Fußballfelder, für mineralische Abfälle der Klasse II erschließen. Damit solle Entsorgungssicherheit für weitere zehn Jahre gewährleistet werden, so die Projektverantwortlichen.
Maulbronn/Enzkreis. Die Maulbronner Deponie Hamberg ist aktuell 15 Hektar groß und soll um rund drei Hektar erweitert werden. Dies entspricht einer Fläche von etwa vier Fußballfeldern. Das ist die Botschaft, mit der Tobias Mertenskötter, Technischer Leiter der Abfallverwertungsgesellschaft (AVL) des Landkreises Ludwigsburg, Enzkreis-Dezernent Frank Stephan und der künftige Leiter des Amts für Abfallwirtschaft des Enzkreises, Alexander Pfeiffer, am Mittwoch an die Öffentlichkeit gehen. Mertenskötter und Stephan sind die Geschäftsführer der Hamberg Deponie-Gesellschaft (HDG).
Die HDG-Geschäftsführer Frank Stephan (v.li.) und Tobias Mertenskötter erläutern im Beisein des künftigen Leiters des Amts für Abfallwirtschaft im Enzkreis, Alexander Pfeiffer, ihr Vorhaben. Rechts im Bild ist das Ostende der aktuellen Deponie Hamberg in Maulbronn zu sehen. Das Gelände links vom Zaun ist für die Erweiterung vorgesehen. Foto: Fotomoment
Die Deponie ist derzeit in fünf Abschnitte unterteilt, der fünfte wird momentan verfüllt. Bis zum Jahr 2023 könne dort noch Abfall abgelagert werden, doch dann sei Schluss. Bei ihrer Rechnung gehen die HDG-Chefs von einer Verfüllmenge von 50000 Tonnen Abfall im Jahr aus. Die Erweiterung diene dazu, die Entsorgungssicherheit „an einem bewährten Standort“ zu gewährleisten. Auf die Bürger Maulbronns wirke sich die neue Fläche nicht aus. Da kein Hausmüll abgelagert werde, gebe es auch keine Geruchsbelästigung.
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