„Maulbronn 2030“ liegt nicht auf Eis
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LMU und SPD fordern Finanzmittel als Signal für engagierte Bürger
Maulbronn (md). Bei der Debatte über den Haushaltsplan 2018 hat der Maulbronner Gemeinderat auch über das weitere Vorgehen in Sachen Stadtentwicklungskonzept „Maulbronn 2030“ diskutiert. Hintergrund waren Anträge der Liste Mensch und Umwelt (LMU) und der SPD, die darauf abzielten, finanzielle Mittel für die Umsetzung von Maßnahmen für das laufende Jahr einzuplanen.
Die SPD forderte 50000 Euro für die Überplanung der Talaue. Bürgermeister Andreas Felchle erklärte, dass die Zeit für eine Finanzplanung noch nicht reif sei. Das Thema werde im nächsten Jahr relevant, und die Talaue solle dann Priorität haben, was die Bereitstellung von Mitteln betreffe. Doch zunächst müsse das Stadtentwicklungskonzept vom Gemeinderat beschlossen werden. Felchle sprach von einem möglichen Beschluss im Juni. Welche Bürgerideen am Ende umgesetzt werden könnten, müsse sich ohnehin erst noch zeigen. Womöglich kämen Fachleute zu dem Schluss, dass man in der Talaue – etwa aufgrund der Nähe zum Kloster – gar nicht viel verändern könne. „Unser Vorschlag, konkrete Mittel einzustellen, zielte in der Hauptsache darauf ab, den Bürgern, die sich für das Stadtentwicklungskonzept eingesetzt haben, zu zeigen, dass man das Thema nicht vergessen hat“, erklärte Walter Schäfer, Sprecher der SPD. Felchle sah keinen Grund für solch ein Signal. Mit seinem Hinweis darauf, dass das Verfahren mit dem Beschluss im Sommer und der Haushaltsplanung 2019 vorangetrieben werden solle, gaben sich LMU und SPD am Schluss zufrieden.
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