Mast plädiert für Wahlrecht mit 16

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CDU-Kollege Gunther Krichbaum vermutet parteitaktisches Kalkül

Enzkreis (pm). In einer Mitteilung hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete für eine Absenkung des Wahlalters von 18 auf 16 Jahren ausgesprochen. Sie unterstützt damit einen Vorstoß der Parteifreundin und Bundesfamilien- und -jugendministerin Franziska Giffey, während sich der CDU-Kollege im Bundestag, Gunther Krichbaum, kritisch äußerte.

„Junge Menschen“, plädierte Mast 50 Jahre nach einer Absenkung des Wahlrechts von 21 auf 18 Jahren in der Ära Willy Brandt für ein allgemeines Wahlrecht für Jugendliche, „tragen Verantwortung, ob im Verein, in der Jugendvertretung im Betrieb oder in den Schulen. Sie wollen mitbestimmen, und das sollen sie auch.“ Wo immer sie im Kontakt mit jungen Erwachsenen sei, darunter bei ihrem Schulprojekt „Junger Rat für Mast“, erlebe sie die Jugendlichen als „sehr politisch, verantwortungsbewusst und reif“, so die Abgeordnete. Für sie sei es nur folgerichtig, die politische Teilhabe junger Menschen weiter auszubauen. „Wir brauchen noch mehr junge Menschen, die sich politisch einmischen und Zukunft gestalten wollen. Wir sollten ihnen diese Möglichkeit auch an der Wahlurne geben.“ In Baden-Württemberg sei bereits 2013 unter Regierungsbeteiligung das Wahlrecht für 16-Jährige bei Kommunalwahlen eingeführt worden, erinnerte Mast. „Lassen Sie uns daran arbeiten, das auch bei allen anderen Wahlen zu ermöglichen.“

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