Mast begrüßt Gesetz zur Frauenquote
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Enzkreis (pm). Der Bundestag hat am gestrigen Freitag den Gesetzesentwurf verabschiedet, dass für Aufsichtsräte von börsennotierten und voll mitbestimmungspflichtigen Unternehmen künftig eine feste Frauen-Quote von 30 Prozent gilt. 3500 weitere Unternehmen sind verpflichtet, feste Zielgrößen für ihre Aufsichtsräte und die zwei darunter liegenden Führungsebenen zu erstellen. Für die Gremien des öffentlichen Dienstes gilt die Quote ebenfalls, die im Jahr 2018 auf 50 Prozent erhöht wird.
„Die Zeiten der wirkungslosen freiwilligen Vereinbarungen sind damit endgültig vorbei“, sagt Katja Mast, SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis. Ein wichtiger Schritt für die Gleichstellung von Frauen und Männern sei getan. Das Gesetz zur Quote könne aber nur ein Baustein von vielen sein. Deshalb fordert Mast „ein starkes Gesetz zur Entgeltgleichheit, um die Lohnlücke zwischen Frauen und Männer von noch immer erschreckenden 22 Prozent zu bekämpfen, eine Familienarbeitszeit sowie den Ausbau von Ganztags-Kitas und -Schulen für eine bessere Vereinbarkeit.“
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