Mann soll Stieftochter missbraucht haben
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50-Jähriger steht vor Gericht – Verhandlung findet auf Antrag des Anwalts unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt
Pforzheim (pk). Schweren sexuellen Missbrauch wirft die Staatsanwaltschaft einem Mann aus dem östlichen Enzkreis vor. Der 50-Jährige, der sich seit Mittwoch vor dem Schöffengericht in Pforzheim verantworten muss, soll sich in zwölf Fällen an seiner Stieftochter vergangen haben. Zwischen Mitte September 2017 und Anfang Januar 2018 habe der Mann das Mädchen, das in diesem Zeitraum neun Jahre alt wurde, zum Oralverkehr gezwungen, so die Anschuldigung von Oberstaatsanwältin Gabriele Gugau.
Der erste Verhandlungstag war geprägt von langen Wartezeiten; unter anderem, weil sich die Mutter des Mädchens, die als Nebenklägerin auftritt, zwei Stunden verspätet hatte. Die Frau ist seit 2016 mit dem Angeklagten verheiratet, hat aber inzwischen die Scheidung eingereicht. Gemeinsam haben sie ein 17 Monate altes Kind. Als die Taten verübt wurden, lebte die Familie zusammen in einer Wohnung.
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