Mann Mitte 50 stirbt an einer Corona-Infektion
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Enzkreis beklagt das 19. Opfer der Pandemie. Bewohner einer Flüchtlingsunterkunft infiziert. Landratsamt warnt vor Betrügern.
Enzkreis (pm). Die Nachrichten von einem weiteren Todesfall im Enzkreis – laut Landratsamt ist ein Mann Mitte 50 an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben – und einer Ausbreitung des Virus in einer Flüchtlingsunterkunft in Engelsbrand trüben den zuletzt positiven Trend bei den regionalen Fallzahlen. Gleichzeitig warnte die Enzkreis-Behörde vor Kriminellen, die sich die Pandemie für ihre Machenschaften zunutze machten. Die Täter gäben sich als Spendensammler oder „infizierte Enkel“ aus, um Menschen um Geld und Wertsachen zu betrügen, und in Pforzheim sei nun erstmals ein Schwindler als angeblicher „Corona-Tester“ aufgetreten.
Der Unbekannte habe mehrfach sonntags bei einer Seniorin angerufen, sich als Drive-out-Arzt des Gesundheitsamts ausgegeben und angekündigt, dass er für einen Test vorbeikommen werde. Obwohl die Dame misstrauisch geworden sei und aufgelegt habe, sei der Mann am nächsten Morgen im Hof gestanden und habe einen Abstrich mit Wattestäbchen aus Nase und Rachen genommen. Anschließend habe er, so das Landratsamt, von der Krankenkassen-Karte die Daten abgeschrieben und verkündet, die „Patientin“ sei negativ.
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