Mangel an Hausärzten beunruhigt Bürger
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Situation in Mühlacker spitzt sich zu – Praxen in Lienzingen und Enzberg schließen – Medizinisches Versorgungszentrum im Fokus
Mediziner und Kommunalpolitiker schlagen Alarm: In Mühlacker und seinen Stadtteilen droht, weil Hausärzte aufhören und keine Nachfolger finden, der medizinische Notstand. Als eine Möglichkeit, den Engpässen entgegenzutreten, gilt die Einrichtung eines Medizinischen Versorgungszentrums.
Sprechstunde bei Dr. Peter Napiwotzky: Der Mühlacker Internist und Hausarzt ist an der Grenze seiner Kapazitäten angelangt und kann deshalb keine neuen Patienten mehr aufnehmen. Foto: Fotomoment
Mühlacker. In einem Schreiben an Oberbürgermeister Frank Schneider schildert der Lienzinger Stadtrat Günter Bächle die Verunsicherung im Heimatort, wo Ende März die Ärztin Dr. Katja Riegel ihre Praxis schließt und kein Nachfolger in Sicht ist. „Vor allem ältere und nicht mehr so mobile Menschen machen sich große Sorgen um die künftige hausärztliche Versorgung des Stadtteils“, berichtet der CDU-Fraktionsvorsitzende dem OB. Auch in Enzberg kündige sich die Aufgabe einer Hausarztpraxis an, hat Bächle erfahren, während Mediziner in Mühlacker an ihre Kapazitätsgrenzen stießen. „Wir können keine neuen Patienten mehr aufnehmen, weil wir es nicht mehr schaffen“, bestätigt der Internist und Hausarzt Dr. Peter Napiwotzky, „und anderen Praxen in Mühlacker geht es wohl ähnlich.“
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