Maler beklagen Nachwuchsmangel
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Pforzheim/Enzkreis (bh). Bei der Jahreshauptversammlung der Maler- und Lackiererinnung Pforzheim-Enzkreis-Neuenbürg stand vor allem die derzeitige Ausbildungssituation im Fokus. Im Berichtsjahr habe die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge einen Tiefstand erreicht, beklagte Michael Becker, in der Innung für Ausbildung zuständig. Im Schuljahr 2013/2014 seien es 86 Auszubildende gewesen. Im Jahr 2014/2015 seien es nur noch 69. Obermeister Heiko Seiter hob die Ausbildungsmesse „Chance“ im CCP als „eine sehr wichtige Plattform der Präsentation für die Innung“ heraus. Auch der Rückgang der energetischen Sanierungen sei ein Problem, denn viele Betriebe hätten auf diesen Geschäftszweig gesetzt. Hans-Günter Engelsberger von der Handwerkskammer empfahl den Malern, verstärkt Praktikumsplätze anzubieten und sich bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule zum Beruf zu engagieren. In diesem Zusammenhang fragte Kreishandwerksmeister Rolf Nagel, ob die Maler sich nicht vorstellen könnten, Ausbildungsplätze für jugendliche irakische Flüchtlinge anzubieten. Die Maler zeigten sich diesbezüglich aufgeschlossen, merkten, jedoch an, dass die Sprachbarriere Schwierigkeiten bereite. Im laufenden Jahr plant die Innung Einnahmen und Ausgaben in Höhe von jeweils rund 47000 Euro. 44 Betriebe sind aktuell in der Innung organisiert. Markus Wolf beleuchtete den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und stellte fest, dass die Mitgliedschaft eines Betriebs in der Innung von den Kunden als positives Qualitätsmerkmal wahrgenommen werde.
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