Maik Tauchmann klebt der Ball am Fuß
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Ötisheim. Maiks Fußballkarriere begann wie die der meisten Jungs. Mit fünf Jahren fing er an, bei den Bambini des TSV Ötisheim dem runden Leder hinterherzujagen. Bis zur D-Jugend durchlief er beim TSV alle Altersklassen – stets begleitet von ein und demselben Trainer: seinem Vater Michael Tauchmann. Der Fußballabteilungsleiter des TSV Ötisheim hat einen rundum sportlichen Sohn. Leichtathletik, Basketball, Handball: alles was mit Bewegung zu tun hat, macht dem Achtklässler, der in Mühlacker die Mörike-Realschule besucht, großen Spaß. Vor allem hat es ihm allerdings der Fußball angetan. „Vom Bewegungsablauf war Maik seinen Alterskameraden immer etwas überlegen gewesen“, erzählt der Vater von den Fußballjahren in Ötisheim, wo er zuletzt in der Kreisklasse spielte. Damit ist jetzt Schluss. Zu Beginn der neuen Saison wechselte der junge Spieler zum SV Kickers Pforzheim. Mit seiner C2-Mannschaft spielt er jetzt in der Landesliga Mittelbaden.„Wenn ich den Fuß am Ball habe, ist alles wie weggeblasen“„Man kann sich besser messen, man kann zeigen, was man kann“, sagt Maik, der jetzt gefordert ist und auf der rechten Außenseite oder im Mittelfeld richtig Gas geben kann. „Da ist noch genügend Luft nach oben“, ist sich der Vater sicher, dass sich der 13-Jährige weiter steigern kann.
Liebt das runde Leder: Maik Tauchmann gibt bei den Kickers Pforzheim in der Landesliga Mittelbaden auf der Außenbahn Vollgas.
Gefordert wird er aber nicht nur bei den SV Kickers Pforzheim. Bereits im Jahr 2008 nahm Maik bei der Jugendsichtung des Deutschen Fußball-Bundes in seinem Jahrgang teil. Von 100 Kindern waren damals 16 ausgewählt worden, die durch zusätzliches Training einmal die Woche gefördert werden. Maik war dabei. Seitdem besucht er den DFB-Stützpunkt, zunächst in Pforzheim und jetzt in Enzberg, wo Trainer der Sportschule Schöneck mit den jungen Fußballtalenten arbeiten. „Bei der Talentförderung wird das Augenmerk auch auf die schulischen Leistungen gelegt“, berichtet Vater Tauchmann. Jedes Halbjahreszeugnis müsse dem Stützpunkt-Trainer vorgelegt werden. Man wolle intelligente Spieler.
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