Mahle Behr: Der Ton wird rauer
Archiv
Vierte Verhandlungsrunde bleibt ohne Ergebnis – Betriebsrat und Gewerkschaft erhöhen den Druck
Mühlacker. Betriebsrat und IG Metall verschärfen im Kampf um die Arbeitsplätze bei Mahle Behr die Gangart. Nachdem eine weitere Verhandlungsrunde ohne den gewünschten Erfolg geblieben ist, rufen sie für den heutigen Donnerstag zur Protestkundgebung im Werk Mühlacker auf.
Hartes Ringen um die Arbeitsplätze bei Mahle Behr: Betriebsratschef Dieter Kiesling (re.) und Martin Kunzmann von der IG Metall mit dem Flugblatt, das zur Protestaktion aufruft. Foto: Eier
Nach dem vierten Treffen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern am Dienstag in Pforzheim erhöhen Gewerkschaft und Betriebsrat den Druck. Bislang, informierte Betriebsratsvorsitzender Dieter Kiesling am Mittwoch, gebe es die Zusage der Geschäftsführung, sie könne bis 2018 den Erhalt von 950 Arbeitsplätzen garantieren. Den Arbeitnehmervertretern ist das – bei aktuell knapp 1400 Beschäftigten an den Standorten Mühlacker und Pforzheim – viel zu wenig. Die Forderungen von Gewerkschaft und Betriebsrat: Sie wünschen, bei einer deutlich höheren Zahl von sicheren Arbeitsplätzen, eine Vereinbarung, die bis 2020 reicht. Die geplante Schließung des Werks in Pforzheim soll verhindert werden. „Die Arbeitgeberseite ist im Moment nicht kompromissbereit“, kritisiert Dieter Kiesling. „Deshalb rufen wir zur Kundgebung auf, um vielleicht auf diese Weise Bewegung in die Verhandlungen zu bringen.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen