„Mache mir Sorgen um die Familien“
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Flüchtlingshelfer und Stadträtin kritisieren Enge in der Unterkunft in Zaisersweiher – Rathauschef will keine Unterbelegungen
Von „kritischen Zuständen“ in der Unterkunft an der Poststraße in Zaisersweiher hat ein Bürger in der Maulbronner Ratsitzung am Mittwoch gesprochen. Konkret: Die Belegungsdichte in dem Haus sei seiner Meinung nach zu hoch.
Die Flüchtlingsunterkunft an der Poststraße in Zaisersweiher. Foto: Huber
Maulbronn-Zaisersweiher. „Ich mache mir Sorgen um die Familien und besonders um die Kinder“, trug der ehrenamtliche Flüchtlingshelfer in der Bürgerfragestunde seine Bedenken vor, dass das Haus an der Poststraße 4 zu wenig Platz für die Bewohner biete: „Im Untergeschoss gibt es für elf Menschen nur eine Toilette, und oben müssen sich drei Gruppen eine Kochgelegenheit teilen.“ Die Bewohner seien unzufrieden, und er wolle sich die seiner Meinung nach „kritischen Zustände“ nicht anschauen, „bis irgendwann etwas passiert“. Ins gleiche Horn blies unter dem Tagesordnungspunkt „Wünsche und Anfragen aus der Mitte des Gemeinderats“ Mechthild Lechler von der Liste Mensch und Umwelt (LMU). Sie habe sich ein Bild von den Räumlichkeiten gemacht und bat Bürgermeister Andreas Felchle, einen Vertreter der Stadtverwaltung zu schicken, um sich die Situation anzuschauen.
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