MWK-Gebäude bekommt zweite Chance
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Maulbronn. Für die Industriebrache im Herzen der Stadt Maulbronn ist der Beginn des Umbaus in dieser Woche ein positives Signal. Während sich auf der Fläche des Pleite gegangenen Gießereibetriebs bisher wenig bewegt, geht es an markanter Stelle sozusagen zurück in die Zukunft. Der Bürobau an der Frankfurter Straße, der für seine goldgelb schimmernden Fenster bekannt ist, wird erst einmal Stück für Stück zurückgebaut. Nur die Betonstützen und -decken blieben stehen, erläuterte Gerhard Schmitt-Weinrautner gestern vor Ort. Der Abteilungsleiter vom Amt Vermögen und Bau in Pforzheim ist verantwortlich für das Projekt in der Klosterstadt.
Baumaßnahme mit ehrgeizigem Zeitplan: Bereits im Frühjahr 2013 sollen die 100 Bediensteten des neuen Staatlichen Grundbuchamts an der Frankfurter Straße in Maulbronn ihre Arbeit aufnehmen. Dort stehen insgesamt 2030 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung.
Auf dem nackten Betongerüst soll dann bis zum Frühjahr 2013 das neue Staatliche Grundbuchamt entstehen. „Die Zeit ist eng bemessen, wir müssen uns sputen“, machte Schmitt-Weinrautner deutlich. Trotz des ehrgeizigen Zeitplans ist man bei Vermögen und Bau zuversichtlich, dass die 100 Beschäftigten des zentralen Grundbuchamtes ihre Büros in Maulbronn rechtzeitig beziehen können.Mobilfunkmast bleibt vermutlich auf dem DachFünf Millionen Euro investiert das Land in die grundlegende Umgestaltung des Bürobaus an der Maulbronner Ortsdurchfahrt. 2008 hatte der baden-württembergische Ministerrat eine Strukturreform zur Modernisierung des Grundbuchwesens beschlossen. Maulbronn wurde als ein Standort für ein neues Staatliches Grundbuchamt ausgesucht. Dort werden künftig die Grundbuch-Daten verwaltet, deren Digitalisierung bevorsteht.
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