MWK-Areal: Jetzt ist das Umweltamt am Zug
Archiv
Potenzieller Investor muss wissen, ob der Sanierungsplan aufgeht
Maulbronn. Hinsichtlich der Zukunft der Industriebrache in Maulbronn gebe es viele offene Fragen, sagte Bürgermeister Andreas Felchle im Gemeinderat. „Doch das wird im Jahr 2013 ein gutes Stück anders“, schob der Rathauschef lapidar hinterher. Was er damit meint, wird deutlich, wenn man sich den Stand der Entwicklung genauer betrachtet. Zuletzt hatte das Umweltamt des Landratsamts Enzkreis vom Insolvenzverwalter Dr. Philipp Grub einige zusätzliche Untersuchungen und Maßnahmen auf dem Areal eingefordert (wir berichteten). Diesen Forderungen ist Grub nachgekommen. Nun muss der potenzielle Investor genau wissen, wie er mit den Altlasten der Industriebrache umzugehen hat. Im Klartext: Welche Kosten kommen bei einer Sanierung des Geländes auf ihn zu. Das Sanierungskonzept Grubs steht. „Wir haben die Unterlagen beim Umweltamt eingereicht“, teilt der Jurist auf Nachfrage mit. Jetzt ist die Behörde im Landratsamt am Zug. Sie muss entscheiden, ob der Plan des Insolvenzverwalters ausreicht. Allein der Abriss und die Entsorgung der Gebäude sowie der Austausch des Bodens werden ein Vermögen kosten. Einen Schätzbetrag wollte Grub nicht nennen, weil mit dem Käufer Vertraulichkeit vereinbart sei.
Gibt das Umweltamt grünes Licht für das Sanierungskonzept, wird Grub den Kaufvertrag mit dem möglichen Investor, der Interesse an der gesamten Fläche hat, in trockene Tücher bringen. Wenn alles gut läuft, könnte sich in absehbarer Zeit der Gemeinderat mit dem ehemaligen Gießereigelände befassen. Ohne einen Bebauungsplan ist auf dem Gelände keine Entwicklung möglich.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen