MVZ gegen Ärztemangel

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Klinikverbund steigt in hausärztliche Versorgung im Enzkreis ein.

Neuenbürg/Mühlacker (pm). Niedergelassene Ärzte, die in den Ruhestand gehen, finden insbesondere in ländlichen Regionen bereits seit Jahren kaum mehr Nachfolger. So entsteht in manchen Landstrichen inzwischen eine Unterversorgung im ambulanten Bereich. Das teilt die Regionale Kliniken Holding RKH mit. Der Mangel zeichne sich vor allem bei den Hausärzten ab, gelte aber auch für einzelne Fachärzte. „Abhilfe können Medizinische Versorgungszentren – kurz MVZ genannt – schaffen“, teilt die RKH mit. Unter dem Dach eines MVZ können mehrere Mediziner ihre Leistungen gebündelt anbieten. Es kann auch direkt von einer Klinik betrieben werden. Da es im Enzkreis in Mühlacker und Neuenbürg zu wenig niedergelassene Ärzte gibt, steigt hier nun das RKH Krankenhaus Neuenbürg in die hausärztliche und fachärztliche Versorgung ein. Eine solche Lösung sei auch für das Krankenhaus Mühlacker in Vorbereitung, teilen die RKH Kliniken mit. Durch die gemeinsame Trägerschaft von Arztpraxis und Klinik sowie die direkte Anbindung an die Klinik mit kurzen Wegen ermögliche ein MVZ wie jenes in Neuenbürg einen nahtlosen Übergang zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. „Gleiche Ansprechpartner, Informationsflüsse und die enge Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen des Krankenhauses sowie die Zusammenarbeit mit umliegenden niedergelassenen Ärzten gewährleisteten patientenorientierte Lösungen.“ Das neue MVZ in Neuenbürg biete Patienten eine hausärztliche Versorgung, aber auch hoch spezialisierte Versorgungmöglichkeiten etwa im Bereich der Rheumatologie.

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