Lomersheimer lässt drei BMW M3 hinter sich
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Nur DM-Fahrer Rainer Krug ist schneller als Udo Roller
Leonberg (pm). Udo Roller vom Rad und Kraftfahrerverein Lomersheim (RKV) ist in Leonberg ein Kunststück gelungen: Auf der ADAC-Verkehrsübungsanlage Solitude traf der schnelle Mann aus Lomersheim auf die DM-Elite und konnte sich auf seinem Geiger-BMW 330i in seiner Klasse F11, in der Fahrzeuge mit Brennkammern über 2000 Kubikzentimeter antreten, gegen drei der vier deutlich leistungsstärkeren BMW M3 durchsetzen. Damit sicherte sich Roller hinter dem erfolgreichen DM-Fahrer Rainer Krug den zweiten Platz. Durch seinen Coup verbuchte der Lomersheimer außerdem wertvolle Punkte im ADAC-Slalom-Pokal-Südwest, im Rhein-Neckar-Pokal und in der Württembergischen beziehungsweise Baden-Württembergischen Meisterschaft.
„Noch heute Nacht kurz nach Mitternacht hatte ich am BMW auf die härteren Michelin Slicks gewechselt, um meine weichen Slicks bei den heißen Temperaturen nicht zu ruinieren“, so der RKVler zu seiner Nachtschicht, die ihm beim Rennen am Sonntag bei Temperaturen um 32 Grad helfen sollte. Unbeirrt von der starken Konkurrenz versuchte sich Roller auf seine Stärken zu besinnen und konnte sich im Training mit 1:32:46 Minuten nur ganz knapp hinter dem schnellen Rainer Krug (1:32:42) vom MSC Ehlhalten als Zweiter platzieren, der in der DM immer vorne mitfährt und nur schwer zu schlagen ist. Klaus Emig (1:34:76) vom MSC Überwald hielt schon deutlich Abstand zu den beiden Schnellsten. „Rainer hat einen riesigen Erfahrungsvorsprung, trotzdem bin ich über die Jahre immer dichter an ihn herangekommen und war auch schon schneller als er. Schauen wir mal, ob er noch zulegen kann“, sagte Roller nach dem Training. Im ersten Lauf verbremste er sich leicht und fand sich mit leichtem Abstand hinter Krug ein. Emig fuhr auf Platz drei. Krug gab im nächsten Lauf noch mehr Gas und verbesserte sich auf 1:31:78 Minuten noch einmal deutlich. Roller hatte die richtige Antwort und schaffte 1:32:49 Minuten, was ihm den zweiten Platz sicherte. Emig ließ ebenfalls nichts mehr anbrennen und kam mit 1:33:67 als dritter aufs Podest. „Super Ergebnis. Rainer hat im Training kurz gewackelt und dann doch gezeigt, welche Klasse er hat. Deshalb freut es mich sehr, dass ich alle anderen stärkeren BMW M3 deutlich hinter mir halten konnte und die maximal möglichen Punkte abschöpfen konnte“, lautete das Fazit des Lomersheimer Slalom-Spezialisten.
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