Lomersheimer Birnbaum soll der Nachwelt erhalten bleiben

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Die Liste Mensch und Umwelt (LMU) will, dass das Gewächs in anderer Form weiterlebt

Der in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von Vandalen gefällte Kreisel-Birnbaum soll nicht vorschnell zu Kleinholz verarbeitet werden. Das wünscht die LMU.

Birnbaum wird nur teilweise entsorgt: Aus dem Stamm und ein paar dicken Ästen soll nach dem Willen der LMU etwas Neues erwachsen.

Birnbaum wird nur teilweise entsorgt: Aus dem Stamm und ein paar dicken Ästen soll nach dem Willen der LMU etwas Neues erwachsen. Foto: Disselhoff

Mühlacker-Lomersheim. „Es liegt uns ein Antrag der LMU vor, der darauf abzielt, den Stamm des Birnbaums zunächst zu sichern, um in Ruhe zu überlegen, was man aus dem Holz machen könnte“, fasst der Mühlacker Ordnungsamtsleiter Ulrich Saur den Kern des Anliegens der Gemeinderatsfraktion zusammen. Die LMU kann sich laut Saur vorstellen, dass aus dem Stamm eine Skulptur wird, außerdem bringt die Fraktion Gebrauchsgegenstände wie Vesperbrettle ins Spiel, für die das hundert Jahre alte Holz verwendet werden könnte. Die Stadtverwaltung hat dem Antrag der LMU entsprochen und dafür gesorgt, dass der Baum nicht restlos entsorgt wird. Am gestrigen Dienstag entfernte der Bauhof nur das kleinere Geäst und die Zweige des Baumes, der Stamm und seine unteren dicken Verzweigungen wurden indes nicht angetastet und auf dem Gelände der Lomersheimer Kläranlage zwischengelagert.

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