Lomax-Freunde bestaunen Oldtimer

Archiv

In Eigenbau hergestellte historische Fahrzeuge vor Knittlinger Museum in Reih und Glied aufgestellt

Knittlingen. Das originelle Oldtimer-Museum von Walter Pfitzenmeier am Knittlinger Pflegmühleweg war am Samstagmittag einmal mehr Ziel für über 50 Oldtimer-Freunde aus der gesamten Bundesrepublik und aus Holland. Die Mitglieder des Lomax-Clubs Deutschland machten bei einer gemeinsamen Kraichgau-Rundfahrt Station in der Fauststadt.

Lomax-Freunde bestaunen Oldtimer

Besuch in Knittlingen: Mehr als 50 Mitglieder des Lomax-Clubs Deutschland haben sich zum Pfitzenmeier-Museum auf den Weg gemacht. Foto: Haller

Wie Organisator Erich Becker aus Ubstadt-Weiher berichtete, treffen sich die Lomax-Freunde etwa fünfmal im Jahr, dieses Mal war am Wochenende der Süden der Republik mit seinem Wohnort Weiher an der Reihe. „Lomax“, so Becker, sei kein eigenständiges Fabrikat, sondern mehr ein Kunstwort, das sich aus den Begriffen „Low Costs – Max fun“ (minimale Kosten – maximaler Spaß) zusammensetze. Der Lomax sei früher ein Bausatzauto gewesen, das von dem Polyesterteile-Hersteller Nigel Whall in England entwickelt wurde. Als Inspiration diente Nigel der Morgan Threewheeler aus den 1920er Jahren. Durch seine einfache Technik, den günstigen Preis und seinen zuverlässigen Boxermotor erwies sich der Citroën 2CV als ideales Spenderfahrzeug. Auf der Grundlage der legendären Ente mit ihren 30 PS bauen die Fans ihre Autos heute selbst zusammen. Deshalb, so Becker, „gleicht auch keines der überwiegend dreirädrigen Fahrzeuge dem anderen“. Aussehen und Ausstattung seien in erster Linie Ergebnis des Könnens und des Geldbeutels seines Eigentümers. Auch verfügen nur sehr wenige über ein Hardtop, die überwiegende Anzahl der Autobauer fährt „oben ohne“.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen