„Lobgesang“ auf Reformation und Buchdruck

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Chorsänger, Orchestermusiker und drei Vokalsolisten geben ein harmonisches Konzert in der Pauluskirche

Mühlacker. Ein beglückendes Konzerterlebnis hat das Publikum am Sonntag in der Pauluskirche Mühlacker erlebt. Aufgeführt wurde die Sinfonie Nr. 2, op. 52, der „Lobgesang“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Unter der Leitung von Kantorin Christiane Sauter-Pflomm fanden sich Chorsänger, Orchestermusiker und drei Vokalsolisten unterschiedlichster Couleur zu einem harmonischen Ganzen zusammen. Stürmischer Applaus war am Ende der Dank für eine großartige Leistung.

„Lobgesang“ auf Reformation und Buchdruck

Die Musiker bieten in der voll besetzten Pauluskirche ein denkwürdiges Konzert.Foto: Filitz

Eine besondere Würdigung sollte der 400. Jahrestag der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg finden. Denn erst sie machte es möglich, Wissen zu vervielfachen und somit für viele Menschen Licht ins bisherige Dunkel ihres Daseins zu bringen. Mendelssohn erhielt den Auftrag für eine Komposition, in der er einen Bogen zwischen dem vergangenen Dunkel und aufkommenden Licht spannen sollte. Mit über 500 Sängern und Musikern dirigierte er selbst am 26. Juni 1940 in der Leipziger Thomaskirche die Uraufführung.

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