Lkw-Fahrer schwebt in Lebensgefahr
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Unfall auf der A8: 46-Jähriger erkennt Stauende offenbar zu spät
Pforzheim (pol). Bei einem Unfall auf der A8 hat der Fahrer eines Sattelzugs nach Angaben der Polizei lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Er war ungebremst auf einen Lkw aufgefahren, der am Ende eines Staus angehalten hatte.
Ein Unfall mit drei Lkw sorgt für langen Stau auf der A8. Foto: Aaron Klewer/Einsatz-Report24
Ein 42-Jähriger war am Dienstag gegen 16 Uhr mit seinem Tanklaster, der mit rund 36000 Litern Kraftstoff beladen war, auf der A8 unterwegs gewesen. Kurz vor der Anschlussstelle Pforzheim-Nord hatte sich ein Rückstau gebildet. Der auf dem rechten Fahrstreifen fahrende Tanklaster sowie ein nachfolgender Sattelzug, gelenkt von einem 47-jährigen Mann, konnten noch rechtzeitig abbremsen. Der Fahrer eines dahinter fahrenden portugiesischen Sattelzuges erkannte das Stauende jedoch zu spät. Er fuhr laut Polizei nahezu ungebremst auf den vor ihm fahrenden Sattelzug auf und schob diesen noch auf den vor diesem stehenden Tanklaster. Der 46-Jährige wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Die Berufsfeuerwehr Pforzheim musste ihn mit Spezialwerkzeug aus dem völlig zerstörten Führerhaus befreien. Die Feuerwehr war mit 21 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Vom Rettungsdienst waren ein Notarzt und zwei Rettungswagen zur Unfallstelle ausgerückt. Für die Rettung des Schwerstverletzten musste die Polizei die Autobahn bis 17 Uhr voll sperren. Anschließend wurde zunächst der linke Fahrstreifen freigegeben. Die umfangreichen Bergungs- und Reinigungsarbeiten nahmen mehrere Stunden in Anspruch. Zeitweise staute sich der Verkehr auf einer Länge von 20 Kilometern.
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