Lienzinger Roadmovie durch die Historie

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Bierkeller- und Kulturverein dreht einen dokumentarischen Spielfilm im Kinoformat und setzt dabei auf Professionalität

Geheimnisvoll, mystisch, dramatisch und vor allem dokumentarisch und authentisch – so soll das neue Filmprojekt des Lienzinger Bierkeller- und Kulturvereins sein. Es trägt den Titel „Die Reise“ – und hat etwas von einem Roadmovie durch die Geschichte des Etterdorfs.

Lienzinger Roadmovie durch die Historie

Mühlacker-Lienzingen. „Der Film erzählt die Geschichte einer kleinen Familie, die durch die Kriegswirren im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1697 aus Lienzingen fliehen musste. Auf ihrem langen Weg im Jahr 1716 zurück aus der Fremde und beim Entdecken der alten Heimat werden sie von der Kamera begleitet“, verrät Filmemacher, Heimatforscher und Vorsitzender des Bierkeller- und Kulturvereins, Roland Straub, das Handlungsgerüst des Films, der Lienzingen, den Menschen, ihrer Geschichte, den Bauwerken, der Landschaft, den Wäldern und den Sagen ein cineastisches Denkmal setzen will, dabei gleichzeitig aber auch die Gegenwart und die Zukunft beleuchtet. „Es ist ein Filmprojekt unter dem Motto: Bürger machen einen Film für Bürger“, erklärt Straub. Mindestens 1,5 Jahre veranschlagt der Filmemacher für die Dreharbeiten, die Anfang Februar beginnen sollen. „Wir legen Wert auf Qualität und nicht auf Schnelligkeit“, sagt Straub und erinnert dabei ein wenig an Stanley Kubrick, den Visionär, Perfektionisten und bedeutenden Filmemacher der Traumfabrik Hollywood. Und so wie mancher Kubrick-Film durch Zeit und Raum gleitet, schlägt „Die Reise“ auch einen Bogen durch die Jahrhunderte.

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