Lienzinger Beatmungsspezialistin bei Covid-Patienten in Rumänien im Einsatz
Archiv
Schwierige Mission: Bei einem Auslandseinsatz, organisiert von der Deutsch-Rumänischen Gesellschaft, leistet eine Lienzingerin lebensnotwendige Covid-Hilfe, unter anderem auf der Intensivstation in Brasov. Die medizinische Situation vor Ort ist teils kritisch.
Brasov/Enzkreis. Thushira Weerawarna, Chefarzt der Klinik für Pneumologie am Siloah-Krankenhaus in Pforzheim, sieht momentan wieder deutlich mehr Verdachtsfälle in der Patientenaufnahme des Klinikums auf der Wilferdinger Höhe ankommen als noch vor wenigen Wochen. „Eine zweite Welle würde ich das aber noch nicht nennen“, so der Lungenspezialist. Das Siloah St. Trudpert Klinikum hat, als die Not im Frühjahr am größten war, als eine der ersten Kliniken in Deutschland Patienten aus dem benachbarten Ausland, in diesem Fall Straßburg, aufgenommen (das MT hat berichtet).
Corona-Schleuse in rumänischem Krankenhaus.
Doch medizinisches Personal und Patienten in Ländern, deren Infrastruktur nicht mit der in einem der reichsten EU-Staaten wie Frankreich vergleichbar sind, haben noch ganz anders zu kämpfen mit der durch das neuartige Coronavirus verursachten Lungenkrankheit: Im rumänischen Brasov, das auf Deutsch Kronstadt genannt wird, wütet Covid-19, ohne dass es hier in den Kliniken entsprechende, kostspielige Medizintechnik gibt, die zur Diagnostik von Covid-19-Patienten dringend notwendig ist.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen