Liedermacher spürt dem Frieden nach

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Christoph Zehendner singt Lieder aus seinem aktuellen Soloalbum

Sternenfels (vh). „Was zählt“ lautet der prägnante Titel der aktuellen CD von Liedermacher Christoph Zehendner, der sich ganz bewusst nicht nur als ein schlichtes Statement, sondern auch als existenzielle Fragestellung lesen lässt. Sein erstes Soloalbum seit zehn Jahren stellte der Künstler am Freitagabend in der Michaelskirche in Sternenfels vor rund 150 Besuchern vor. Mit dem Stück „Der Frieden wohnt in diesen Mauern“ eröffnete der Künstler den Konzertabend. Frieden ist für den Liedermacher, Journalisten und Theologen generell ein wichtiges Thema, zu dem zwingend die Liebe dazugehört, die das zweite wichtige Fundament seiner Songs bildet. Im Titellied „Was zählt“ stellte Zehendner dann auch fest: „Das ist die Liebe.“ Er habe beim Schreiben des Stücks an Mutter Teresa gedacht, die er einmal getroffen habe. „Es kommt nicht darauf an, wie viel man macht, sondern mit wie viel Liebe“, habe ihm die Friedensnobelpreisträgerin damals gesagt. Begleitet von Samuel Jersak am Keyboard gestaltete Zehendner einen Konzertabend, der musikalisch von ruhigen, poppigen Klängen getragen war, die der Liedermacher immer wieder mit seinem Gitarrenspiel würzte. Zehendner hat für das Album „Was zählt“ die Texte selbst geschrieben. „Die Songs für dieses Album zu schreiben und aufzunehmen, war eine riesengroße Freude für mich. In Indien, Israel, Spanien und an anderen ausgefallenen Orten sind mir die Ideen und Gedanken ,zugeflogen’, die dann zu Liedtexten wurden“, schreibt Zehendner auf seiner Internetseite zur Entstehungsgeschichte seiner CD. Seine Songs erzählten wahre Geschichten und stellten Menschen vor, die ihn beeindruckt hätten. Die Kompositionen stammen von Ralf Schuon, der den Löwenanteil der Melodien geliefert hat; Albert Frey und Manfred Staiger haben aus den Texten des Liedermachers „wunderbare Kostbarkeiten gezaubert“.

Liedermacher spürt dem Frieden nach

Christoph Zehendner wird in Sternenfels von Samuel Jersak begleitet. Foto: Fotomoment

Für den Sternenfelser Pfarrer Jan Funke transportierte der Auftritt von Zehendner genau die richtige Botschaft zur richtigen Zeit. „Das Konzert steht für den Wunsch nach Frieden“ – passend dazu läuteten anlässlich des Internationalen Friedenstags von 18 bis 18.15 Uhr die Kirchenglocken.

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