Liederabend zeigt: Im Theater ist (wieder) was los!
Archiv
Ensemblemitglieder gestalten ein abwechslungsreiches Programm.
Pforzheim (schn). Sieben Ensemblemitglieder des Theaters Pforzheim – drei aus dem Orchester, dazu zwei Sängerinnen und zwei Sänger – ließen sich von einem Songtext anregen und gestalteten, in dessen freier Umdeutung, allen Unkenrufen in Corona-Zeiten zum Trotz einen bunten musikalischen Abend im großen Haus unter dem Titel „Im Theater ist (wieder) was los!“.
Der Namensgeber, der als Gesangsdarbietung erst ganz zum Schluss zu seinem Recht kam, war Georg Kreisler mit seinem von ihm komponierten und getexteten „Im Theater ist was los“. Zum Auftakt sang Lilian Huynen die von Fred Ebb in Worte gefasste und von John Kander vertonte Lebensphilosophie der Sally Bowles aus dem Musical „Cabaret“: „Life is a Cabaret“. In diese Richtung ging auch der von ihr nicht minder expressiv vorgetragene Disco-Hit „I will survive“, der 1978 von Gloria Gaynor interpretiert wurde. Dazu gehörte dann aber auch der einst von Milva gesungene Jazz-Song „Hurra, wir leben noch“, mit dem von Klaus Doldinger vertonten Text von Thomas Woitkewitsch. Und nicht zu vergessen „But the World goes round“ aus einer Revue mit Songs von John Kander und Fred Ebb, eine Nummer, die mit Liza Minnelli untrennbar verbunden ist. Als gebürtige Niederländerin erwies Lilian Huynen ihrem Landsmann Herman Pieter de Boer die Ehre, indem sie dessen Textfassung des französischsprachigen Lieds „La dernière Volonté“ mit dem geänderten Inhalt, vom Sterbebett zum kraftvollen, leidenschaftlichen Schrei, ganz ihrem Temperamt gemäß in ihrer Muttersprache zum Vortrag brachte: „Laat me“ von Ramses Shaffey.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen