Liebesgeschichte und Pressethriller
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Saisonstart mit dem Stück „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“
Bretten (pm). Mit „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ zeigt die Badische Landesbühne am Donnerstag, 12. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadtparkhalle in Bretten die erste Vorstellung der neuen Spielzeit. Vor der Aufführung findet um 19 Uhr eine Einführung in die Produktion statt. Die Erzählung von Heinrich Böll ist Liebesgeschichte, Kriminalroman und Pressethriller in einem. Margarethe von Trotta hat aus dem Stoff eine pointierte Theaterfassung gemacht, die Intendant Carsten Ramm nun an der Badischen Landesbühne inszeniert.
Katharina Blum ist eine junge, integre, strebsame Frau. Auf einer Party lernt sie Ludwig Götten kennen, in den sie sich auf den ersten Blick verliebt. Sie tanzt den ganzen Abend mit ihm, nimmt ihn schließlich mit sich nach Hause und verbringt die Nacht mit ihm. Als sie erfährt, dass Ludwig des Mordes und des Bankraubs verdächtigt und von der Polizei gesucht wird, verhilft sie ihm zur Flucht. Ein Einsatzkommando der Polizei stürmt ihre Wohnung, ein blamabler Fehlschlag für Kommissar und Staatsanwalt. Katharina wird verhaftet und stundenlang verhört. Der Boulevardjournalist Werner Tötges wittert sofort, dass sich aus dieser Geschichte eine große „Sensationsstory“ machen lässt. Tötges und die Vertreter der Justiz stellen eine Verschwörungstheorie auf, wonach Götten Mitglied einer Terrorgruppe sein soll. Um diese These zu erhärten, wird Katharina in der Zeitung auf perfide Art und Weise zu einer liederlichen, kriminellen und skrupellosen Kommunistin, ja zum eigentlichen Zentrum der angeblichen Terrorgruppe gemacht.
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