Liebesbriefe und erschütternde Feldpost

Archiv

Stadtarchiv Pforzheim stellt Kommunikation in den Mittelpunkt

Pforzheim (pm). Wie zahlreiche Archive aus ganz Deutschland hat sich das Stadtarchiv Pforzheim am zehnten bundesweiten „Tag der Archive“ am gestrigen Sonntag, 8. März, mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit vorgestellt und ein buntes Programm präsentiert. Zum Auftakt um 11 Uhr verlieh Oberbürgermeister Peter Boch den Georg-Simler-Preises für stadtgeschichtliche Arbeiten an Schulen an Annsophie Schmidt vom Hilda-Gymnasium. Ausgezeichnet wurde sie für ihr Projekt „Spurensuche“ zum Schicksal jüdischer Schülerinnen und Lehrer der Hildaschule in der Zeit des Nationalsozialismus. Im Anschluss luden die drei preisstiftenden Vereine –der Förderverein für das Stadtarchiv Pforzheim, die Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim und die Reuchlin-Gesellschaft Pforzheim – zu einem kleinen Stehempfang.

Das weitere Programm des Aktionstags folgte dem diesjährigen Motto des Tags der Archive: „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“. Zunächst wurden den Besucherinnen und Besuchern im Rahmen einer Präsentation zur Briefkultur mit Lesung rührende Liebesbriefe und erschütternde Feldpost aus den Beständen des Stadtarchivs vorgestellt. Im Anschluss gab es eine Führung durch die Lesesaalausstellung „Wilhelm Reble. Kriegstage in Wort und Bild“.

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