„Lieber Wald in Anspruch nehmen“

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Nordschwarzwald (pm). „Wenn Kommunen für Gewerbe- oder Wohngebiete Wald in Anspruch nehmen, verlangt der Forst Ersatzpflanzungen“ schreibt die CDU-Regionalverbandsfraktion in einer Mitteilung. Doch dabei lege die Forstdirektion zweierlei Maß an: In der Regel werde ein Eins-zu-Eins-Ausgleich gefordert, doch beim geplanten Pforzheimer Gewerbegebiet „Ochsenwäldle“ reiche offenbar ein Bruchteil. „Obschon dies der alten Forderung von uns entspricht, nicht auf den vollen Waldausgleich zu bestehen, muss dies dann aber auch für alle Kommunen gelten“, fasst Fraktionsvorsitzender Günter Bächle die Haltung der CDU-Regionalräte zusammen.

Um landwirtschaftliche Flächen zu schonen, sei es besser, „Wald für Gewerbegebiete in Anspruch zu nehmen“, so die Union. Wenn dann aber die Forstverwaltung auf Ersatzpflanzungen im gleichen Ausmaß poche, zahle die Landwirtschaft doch die Zeche, denn zumeist würden ihre Flächen für Ersatzpflanzungen herangezogen. Insgesamt sei es schwieriger geworden, Areale für den Waldausgleich zu finden. Zudem gebe es in der Region bei vielen Kommunen bereits einen so hohen Waldanteil, dass ein Eingriff in Maßen durchaus verschmerzbar sei, ohne diesen auszugleichen.

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