Liebe über Kontinente hinweg
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Der Lienzinger Johannes Macho hat dank der Partnerschaft des Kirchenbezirks mit Tansania sein privates Glück gefunden
Die Weihnachtsfeiertage verbringt der aus Lienzingen stammende Johannes Macho im Kreis seiner Familie – doch eine fehlt: seine Ehefrau Agape. Sie weilt noch im fast 7000 Kilometer Luftlinie entfernten Mbeya in Tansania (Afrika).
Freudentag im tansanischen Mbeya: Johannes Macho heiratet seine Agape „Monje“ Sichone – in Lienzingen wird im Sommer 2018 gefeiert. Foto: Clemence Photography Studios aus Dar es Salaam/Tansania
Mühlacker-Lienzingen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, im Gegenteil. Als Johannes Macho seine spätere Frau kennenlernte, war er noch in einer anderen Beziehung, und an eine Partnerschaft über zwei Kontinente hinweg war im Mai 2010 noch nicht zu denken. Und doch haben die beiden im August 2016 in Mbeya, der Heimat seiner Frau Agape, geheiratet. „Es war eine große Hochzeit“, verrät der 29-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung. Seine eigene „Delegation“ umfasste 24 Angehörige, Verwandte und enge Freunde. „Wir waren die Attraktion der Stadt“, sagt er mit einem Lächeln im Gesicht. Hinzu kamen zahlreiche teils hochrangige Kirchenvertreter, was dadurch zu erklären ist, dass Agapes Vater Vorsitzender der Moravian Church South West Province Tanzania ist.
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