Licht in der kulturellen Dämmerung
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Der Künstlerische Leiter der Maulbronner Klosterkonzerte, Sebastian Eberhardt, blickt im Interview zurück auf eine verkürzte, aber nichtsdestotrotz sehr wichtige Saison unter außergewöhnlichen Bedingungen. Das Signal: „Kultur ist stärker als Corona.“
Das letzte Konzert einer fast verloren geglaubten Saison ist verklungen. Was bleibt Ihnen im Ohr?
Sebastian Eberhardt (re. oben) hat trotz Corona Konzerte unter anderem mit dem Maulbronner Kammerchor und dem delian quartett organisiert. Auch er selbst wirkte als Interpret mit. Fotos: Conrad Schmitz
Am stärksten klingen gerade noch die Konzerte des Maulbronner Kammerchores nach, die den Schluss- und emotionalen Höhepunkt unserer Konzerte auf Abstand bildeten. Es sah lange Zeit nicht danach aus, als ob in diesem Jahr überhaupt ein Chorkonzert wird stattfinden können. Nun in der Klosterkirche sitzen und dem Kammerchor mit dem von Benjamin Hartmann feinsinnig zusammengestellten Programm lauschen zu dürfen, hat mich stark berührt. Doch auch die ersten drei Konzertabende waren Lichtblicke inmitten der kulturellen Dämmerung, in der wir uns seit einem halben Jahr befinden.
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