Libelle liebt die Enz

Archiv

Libelle liebt die Enz

Libelle liebt die Enz

Enzkreis (fl). Ein graziler Promi fühlt sich im Enzkreis sehr wohl. Der Grund: Die Libelle des Jahres 2017, die „Gemeine Keiljungfer“, braucht zum Leben vor allem saubere Fließgewässer. Dass man die vom Bund für Umwelt und Naturschutz und der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen – das sind Libellenforscher – ausgewählte „Gemeine Keiljungfer“ an der Enz beobachten kann, ist also ein gutes Zeichen. Nur in einigermaßen schadstofffreien Bächen oder Flüssen können sich deren Larven entwickeln. Sie graben sich am Grund solcher Gewässer im Boden ein und lauern dort auf Nahrung. Bachflohkrebse, Kaulquappen und Larven anderer Libellen stehen auf ihrer Speisekarte. Anfang Mai verwandeln sich die gefräßigen Larven in die schön gezeichneten Großlibellen. Bis Ende August lassen sich Gemeine Keiljungfern in der Region besonders gut an der Enz, aber auch an anderen Fließgewässern beobachten. Foto: Lechner

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen