Leukämiepatient Georg Frank darf wieder hoffen
Archiv
Passender Stammzellenspender für Fußballer aus Pforzheim gefunden
Pforzheim (eig). Der 30-jährige Georg Frank kann ein wenig aufatmen. Kurz vor Weihnachten machte der Fußballer des FSV Buckenberg Schlagzeilen durch seine Leukämieerkrankung und die Typisierungsaktion, die der Verein daraufhin gemeinsam mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) organisierte. Zuvor war weltweit kein potenzieller Spender in den Dateien gefunden worden. Nun aber kam die erlösende Nachricht von den Ärzten, es gebe einen Spender, dessen Gewebemerkmale zu jenen von Georg Frank ausreichend passten, und dies sogar außergewöhnlich gut. „Der liebe Gott hat entschieden. Georg bleibt hier bei uns“, kommentierte dies Uwe Hück, der Vorsitzender des FSV Buckenberg und Betriebsratsvorsitzender der Porsche AG, die die rund 110000 Euro teure Typisierungsaktion im Buckenberger Sportheim finanzierte.
2300 Freiwillige waren an drei Tagen vor Weihnachten gekommen, um ihre Gewebemerkmale typisieren zu lassen. So ließ die Buckenberger Aktion auch die Heilungschancen vieler anderer Leukämiepatienten steigen. Denn im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden nur bei 1:20000, bei seltenen Gewebemerkmalen kann es sein, dass sich unter mehreren Millionen kein „genetischer Zwilling“. Millionen Menschen kein „genetischer Zwilling“ befindet.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen