Letzte Erinnerung an die Ziegelei

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Im Zuge der Abbrucharbeiten soll der gemauerte Schriftzug eines Giebels erhalten bleiben

Mühlacker. Schritt für Schritt fallen die alten Hallen und Gebäude der Ziegelwerke dem Abrissbagger zum Opfer. Was von ihnen nach dem Abschluss der Arbeiten in einigen Monaten – etwa im März nächsten Jahres – übrigbleiben wird, ist nur der gemauerte Schriftzug, der an eine lange Mühlacker Tradition erinnert.

Die Gebäude der Ziegelei werden dem Erdboden gleichgemacht, doch der gemauerte Schriftzug soll für die Nachwelt erhalten bleiben.

Die Gebäude der Ziegelei werden dem Erdboden gleichgemacht, doch der gemauerte Schriftzug soll für die Nachwelt erhalten bleiben. Foto: Huber

Das Relikt soll in den nächsten Wochen in einem Stück konserviert werden, informiert auf Nachfrage Gerhard Ludwig, Geschäftsführer des beauftragten Abbruchunternehmens GL Ludwig. Von innen werde zuerst eine Art Betonschale hinter den Schriftzug gegossen, die gleich noch mit Anhängehalterungen versehen werde. „An ihnen wird das Teil des Mauerwerks am Ende festgemacht und kann so heruntergehoben werden.“ Zuvor müsse erst das Dach freigemacht und die Fassade rechts und links kontinuierlich abgebaut werden. Alles in allem rechnet der Abbruchexperte damit, dass die Konservierung des „Ziegelwerke“-Schriftzugs rund zwei Wochen in Anspruch nehmen wird. Allein bis der Beton trocken ist, dauert es einige Tage.

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