Lesung beleuchtet Georg Elsers Leben

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Mühlacker (pm). Mit seinem Anschlag auf Hitler 1939 im Münchner Bürgerbräukeller wollte Georg Elser den Krieg stoppen und die Diktatur beenden. Es war neben dem Attentat vom 20. Juli 1944 die einzige Tat des Widerstands, die Hitler ernsthaft gefährdete. Hellmut G. Haasis liest am Dienstag, 17. März, ab 19 Uhr im kleinen Saal im Mühlehof aus seinem Buch über den Mann, der Hitler in die Luft jagen wollte. Haasis erzählt und zeigt mit seltenen Fotos mehr über den lange vergessenen Widerstandskämpfer.

Georg Elser.

Georg Elser.

Georg Elser ist bis vor 15 Jahren relativ unbekannt gewesen. Warum? Weshalb fanden stattdessen Graf Stauffenberg, Generäle und die Geschwister Scholl Respekt? Weil Elser Schreiner war, kein Adliger, kein Gebildeter, kein Militär? Weil ausgerechnet sein Anschlag dem Wunsch am nächsten kam, den Krieg zu verhindern? Der Elser-Biograf Hellmut G. Haasis stellt dar, wie er auf diese verschüttete Person stieß und welche Quellen auszugraben waren. Zu Leben und Tat zeigt er seltene, oft private Bilder und fragt: Welche Vorzüge hat Elsers frühe Tat gegenüber anderen, die viel zu lange zögerten? Warum hat gerade Elser im gleichen Jahr wie zwei ausländische Geheimdienste Hitlers Kriegspläne geahnt? Was waren die Beweggründe für sein Handeln? Warum konnte er nicht ins Ausland entkommen?

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