Lehrerverband legt lange Wunschliste vor
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Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann bei Vertreterversammlung des VBE – Diskussion mit Landtagsabgeordneten
Pforzheim. Werte machen Schule wertvoll. Das war das Motto der Vertreterversammlung des Verbands Bildung und Erziehung (VBE). Doch die Aufgabe werde immer schwieriger, erklärte Landesvorsitzender Gerhard Brand und freute sich, dass mit Dr. Susanne Eisenmann als Ministerin für Kultus und Sport jemand den „Schlüssel zu den Problemen“ der Lehrer in der Hand halte, „die Ärmel hochkrempelt, Tatkraft ausstrahlt und frischen Wind hereinbringt“.
Er hatte jedoch auch noch eine lange Wunschliste im Gepäck: Lehrer an Haupt- und Werkrealschulen müssten besser bezahlt werden. Dass erfahrene Kollegen eine schlechtere Besoldung erhalten als frisch von der Uni kommende Lehrer, könne nicht angehen. Die Schüler hätten auch das Recht auf qualifizierte Lehrer, deshalb sei es bedenklich, wenn berufsfremden Aushilfskräften die Türen geöffnet würden. Darin stimmt er mit Eisenmann überein. Denn der Idee, dass womöglich Eltern oder Studenten die Aufgaben von Lehrern übernehmen, erteilte sie eine klare Absage. Dennoch, Schule gehe nur gemeinsam mit den Eltern. Die Schule könne gerade in der Werteerziehung den Eltern nicht alles abnehmen. Es gebe aber immer mehr Eltern, „die für die Elternarbeit Hilfe brauchen“. Hier könne die Schule nicht alleine der „Reparaturbetrieb der Gesellschaft“ sein. Um eine „höhere Wertschätzung für das, was wir haben“, zu erreichen, müsse viel getan werden. Einfache Antworten darauf gebe es nicht.
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