Lehrerstellen: GEW fordert eine Krankheitsreserve

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Ausfälle machen den Schulen in der Region stark zu schaffen

Enzkreis (pm). Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Pforzheim/Enzkreis, vertreten durch die Kreisvorsitzenden Joachim Eichhorn, Rektor an der Schule am Silahopp in Maulbronn, und Dietrich Gerhards, Rektor an der Grundschule in Eisingen, sieht den Bericht zur Unterrichtsversorgung, den Kultusminister Andreas Stoch (SPD) öffentlich vorgestellt hat, kritisch.

„Im Bereich des Staatlichen Schulamts Pforzheim haben wir mit Sicherheit, wie im ganzen Land, den Pflichtbereich abgedeckt“, so Eichhorn, „aber reicht das tatsächlich schon aus, um von Qualität bei der Bildung zu sprechen? Was ist mit Ergänzungsbereichen, was ist, wenn es zu Krankheitsfällen kommt? Gibt es dann eine ausreichende Krankheitsreserve, die auch einmal nur für wenige Wochen einspringt?“ Gerade diese unerwarteten Ausfälle durch Krankheit, ergänzt Eichhorns Kollege Gerhards, „machen uns in der täglichen Arbeit am meisten zu schaffen“. Durch Vertretungsunterricht, Zusammenlegung oder durch Handschlagsvertreter in der Grundschule versuchten die Schulen, den Unterricht einigermaßen am Laufen zu halten. „In der Regel gelingt uns dies, aber es geht an die Substanz der Lehrkräfte. Wäre an jeder größeren Schule im Bereich des Schulamtes eine Krankheitsvertretung auch für benachbarte Schulen installiert, könnten unerwartete Ausfälle völlig problemlos aufgefangen werden.“

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