Lehrer lernen im DDR-Museum
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Pädagogen setzen sich mit menschenverachtenden Ideologien auseinander
Pforzheim (pm). „Eine Demokratie ist nicht einfach da, und vor allem – sie bleibt nicht von alleine.“ Unter diesem Motto, auch in Betracht der zunehmenden Rückwärtsentwicklung in einigen Teilen Europas, hat eine Fortbildungsveranstaltung der Landesakademie in Zusammenarbeit mit dem DDR-Museum in Pforzheim stattgefunden. Im Rahmen der von Petra Schwinghammer und Markus Speer in Zusammenarbeit mit Jürgen Gorenflo durchgeführten Reihe werden Hauptschullehrer für den Dienst an Realschulen qualifiziert. Sie sollen ihren Schülern die Möglichkeit bieten können, sich kritisch mit einer menschenverachtenden Ideologie auseinanderzusetzen und den Wert von Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie erkennen zu können. Am „Lernort Demokratie“ im DDR-Museum wurde laut einer Mitteilung vor allem auf die Grundrechte eingegangen. Die Vergangenheit habe dabei als Ausgangspunkt gedient, um nach vorne zu blicken und das Verständnis von Demokratie zu hinterfragen.
Teilnehmer einer Fortbildungsveranstaltung im Pforzheimer DDR-Museum. Foto: privat
Der Lernort Demokratie biete die Chance, offen über aktuelle Probleme und Herausforderungen zu diskutieren. Er solle auch dazu anregen, sich Gedanken darüber zu machen, welche Möglichkeiten es gibt, sich in der freiheitlichen Gesellschaft zu engagieren. Ebenso solle die Aufmerksamkeit geschult werden, um Tendenzen zu erkennen, die der demokratischen Ordnung gefährlich werden könnten.
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